Weniger Müll, mehr Einsatz für die Umwelt: Erstmals kommen beim Metropolmarathon Mehrwegbecher bei der Zielversorgung zum Einsatz. Foto: Gaßner
Weniger Müll, mehr Einsatz für die Umwelt: Erstmals kommen beim Metropolmarathon Mehrwegbecher bei der Zielversorgung zum Einsatz. Foto: Gaßner

Metropolmarathon wird nachhaltiger

Der Metropolmarathon setzt schon seit vielen Jahren im Kleinen – kaum wahrnehmbar – auf das Thema Nachhaltigkeit. So wird zum Beispiel auf unnötige Papierverschwendung bei der Anmeldung dank einer unkomplizierten Online-Registrierung verzichtet. Beim Führungs- und Abschlussfahrrad wird auf Muskelkraft gesetzt, um unnötige Abgase zu vermeiden.

Dem neuen Slogan #deineLaufspur folgend soll der beliebte Metropolmarathon zukünftig aber einen noch geringeren ökologischen Fußabdruck hinterlassen, wie Bürgermeister und Sportreferent Markus Braun sowie die Organisatoren des Metropolmarathons bei einem Pressetermin zum Thema Nachhaltigkeit verkündeten.

„Es sind die kleinen Schritte im Alltag, die wir gehen können. Und wir werden jedes Jahr nachjustieren“, so Braun. Konkret sind es fünf Schritte, die in diesem Jahr den Metropolmarathon umweltverträglicher machen sollen. Um Müll zu reduzieren, werden in der Zielversorgung in diesem Jahr 10 000 Mehrwegbecher der SpVgg Greuther Fürth eingesetzt, die der Verein kostenfrei für den Metropolmarathon zur Verfügung stellt. Die Becher werden in unmittelbarer Nähe in Fürth-Poppenreuth gereinigt. Auf der Strecke werden erstmals recyclingfähige Pappbecher statt Plastikbecher eingesetzt.

NachhaltigerMarathon
Nachhaltigkeitsmanagerin Melanie Diller, Matthias Schmidt (Sportservice Stadt Fürth), Bürgermeister Markus Braun, Bernd van Trill (Sportservice Stadt Fürth) und Julian Gutbrod (Sportservice Stadt Fürth) präsentierten die Neuerungen in Sachen Nachhaltigkeit. Foto: Gaßner

Ebenfalls neu: Wer auf seine Finisher-Medaille verzichten möchte, kann diese im Zielbereich abgeben. Die übrigen Exemplare werden vom Hersteller wieder eingeschmolzen und der Rohstoffpreis zurückerstattet. Die Gelder wiederum sollen in nachhaltige Projekte in der Region investiert werden. In Sachen Öffentlichkeitsarbeit hat man die Anzahl der Flyer reduziert, die kompakten Broschüren für den Metropolmarathon und Kidsmarathon sind erstmals auf Recyclingpapier und klimaneutral gedruckt. Zudem gibt es die beiden Broschüren als PDF-Version.

Wie schon in den Vorjahren wird bei der Verpflegung auf regionales Obst und Gemüse gesetzt. Bei Produkten, die vegetationsbedingt nicht aus der Region stammen (etwa Bananen), wird auf Bio-Ware zurückgegriffen. Neben dem Einsatz der Mehrwegbecher sicherlich der größte Schritt: Der Starterbeutel, den alle Teilnehmenden der Erwachsenenläufe erhalten, ist aus Washable Paper, somit zu 100 Prozent Naturprodukt und gegenüber den gängigen Starterbeuteln aus Nylon eine sehr nachhaltige Alternative.

Für die Neuerungen, die den Metropolmarathon einen deutlichen Schritt nachhaltiger machen, stellt die Stadt 16 500 Euro bereit.